Preissteigerung beim Ackerland

Das bundeseigene Unternehmen, die Bodenverwertungs- und –verwaltungsgesellschaft GmbH (BVVG), das für die Privatisierung und die Verpachtung ehemals volkseigener Äcker, Wiesen und Wälder der DDR verantwortlich ist, gab im Geschäftsbericht bekannt, das im vergangenen Jahr die höchsten Überschüsse seit 1992 erwirtschaftet werden konnten.

Die BVVG begründet dies hauptsächlich mit deutlich gestiegenen Bodenpreisen in den neuen Bundesländern.  So wird ausgeführt, das in den neuen Bundesländern ein Durchschnittspreis von ca. 0,54 Euro/m² bei den Agrarflächen erzielt wurde, was eine Preissteigerung von ca. 22 % im Verhältnis zum Vorjahr, jedoch immer noch in etwa nur ein Drittel des Durchschnittspreises in den alten Bundesländern, darstellt . Immerhin sieht das Unternehmen in den Preissteigerungen einen langfristigen Trend, der in den nächsten Jahren anhalten werde.

Der obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Sachsen-Anhalt stellt ergänzend dar, das sich die Anzahl der Erwerbsvorgänge von selbstständig nutzbaren Ackerflächen mit über 18 % im Jahr 2007 deutlich zugenommen hat. Durch die deutlich gestiegene Anzahl von Erwerbsvorgängen in den Regionalbereichen mit dem höchsten Preisniveau von Ackerflächen lässt dadurch auch den Landesdurchschnitt steigen. Hier ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufpreis von 0,62 Euro/m² und damit 4,5 % mehr gegenüber dem Vorjahr.   

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