In den deutschen Amtsgerichten wurden im Jahr 2006 über 91.000 Zwangsversteigerungstermine mit einem Verkehrswert von über 17,41 Mrd. € anberaumt.

Alle alten Bundesländer bis auf Schleswig-Holstein, Hamburg und Baden-Württemberg fallen durch Zunahmen an Zwangsversteigerungsterminen im Jahr 2006 auf: Hessen (+1,9 %), Bayern (+1,6%), Niedersachsen / Bremen (+1,4 %) und Nordrhein-Westfalen (+1,2 %).


Die Neuen Länder sind – in der Betrachtung der absoluten Zahlen - teilweise immer noch Spitzenreiter in der Zwangsversteigerungs-Statistik. In Sachsen / Thüringen mit insgesamt 18.058 anberaumten Terminen konnte jedoch ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von -7,4 % festgestellt werden. Bemerkenswert ist auch die rückläufige Zahl in Berlin / Brandenburg mit -6,6 % sowie in Sachsen-Anhalt /Mecklenburg-Vorpommern mit -4,5 %.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Rückgang der anberaumten Termine vorwiegend in den Neuen Bundesländern begründet ist. Hier hat der Markt auf die Versteigerungswelle in den letzten Jahren reagiert.

Quelle: VIZ®-Jahresbericht 2006

« zurück