Wohnraum-Modernisierungsprogramm (Förderung)

Das Wohnraum-Modernisierungsprogramm zur Finanzierung von Investitionen im Wohnungsbau in den fünf neuen Ländern und Berlin (Ost) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Eigentümer von Wohngebäuden bzw. Wohnungen als Träger der Investitionsmaßnahmen (z. B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts).

Den Investoren werden langfristige zinsgünstige Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren gewährt, die während der ersten Zinsfestschreibung von 10 Jahren jederzeit ohne Kosten vorzeitig zurückgezahlt werden können. Bei privaten Investoren werden die Darlehen über durchleitende Banken oder Sparkassen gewährt. Unternehmen in kommunalem Eigentum wenden sich direkt an die KfW.

Finanziert werden Investitionen zur Modernisierung bzw. Schaffung von Wohnraum in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin (Ost). Bei Mehrfamilienwohnhäusern können auch Investitionen zur Gestaltung des Wohnumfeldes mitfinanziert werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits durchgeführter Investitionen.

1. Modernisierung und Instandsetzung von vermietetem oder eigengenutztem Wohnraum z. B. durch

  • Erneuerung der Sanitärinstallationen,
  • Durchführung von Schallschutzmaßnahmen,
  • Verbesserung des Wohnungszuschnitts,
  • Einbau von Fahrstühlen,
  • Modernisierung der Gemeinschaftsanlagen,
  • Ausbau von Balkonen,
  • Heizungsmodernisierung,
  • Fenstererneuerung,
  • Energiesparmaßnahmen,
  • Dach-, Fußbodenreparaturen,
  • Fassadenerneuerung,
  • Treppeninstandsetzung.

 2. Schaffung neuer Mietwohnungen z. B. durch

  • Umwandlung von Räumen, die bisher nicht zu Wohnzwecken nutzbar waren,
  • Ausbau von Dachgeschossen,
  • Anbauten an bestehende Gebäude,
  • Erweiterungen bestehender Gebäude,
  • Maßnahmen zur Aufteilung selbst genutzter Wohnungen.

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