Grundsteuer

Die Grundsteuer erheben die Gemeinden von den Eigentümern bebauter und unbebauter Grundstücke, sie gehört somit zu den laufenden Ausgaben von Eigentümern. Dabei ist die Bemessungsgrundlage der sog. „Einheitswert“, der mit dem Hebesatz multipliziert wird. Weil sie auf Hebesätzen beruht, die die Gemeinden selber festlegen dürfen, kann es große regionale Unterschiede geben.

Nach der Grundsteuererlassverordnung kann Eigentümern mit kriegszerstörten bzw. -beschädigten Gebäuden die Grundsteuer ganz oder teilweise erlassen werden. Der Erlass der Grundsteuer ist ferner auf Antrag für ab 1.1.1974 bebaute Grundstücke möglich, wenn durch Gründe, die der Eigentümer nicht zu vertreten hat, eine Minderung des normalen Rohertrages von mehr als 20 % eintritt (z. B. durch Leerstand infolge von Stadtsanierungs- oder Stadtentwicklungsmaßnahmen nach dem Städtebauförderungsgesetz).

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