Abnahme

Bei genehmigungspflichtigen baulichen Anlagen sieht die (Landes)Bauordnung Bauzustandsbesichtigungen vor, die man früher Abnahme oder Bauabnahme nannte. Häufigkeit und Umfang dieser Besichtigungen sind der Bauaufsichtsbehörde überlassen. Sie können auch durch den Bauherrn / der Bauherrin veranlasst werden, der /die darüber eine Bescheinigung verlangen kann. Die Abnahme erfolgt häufig auch nur durch Architekt, Bauherrn und Bezirksschornsteinfeger. Bei der Abnahme werden eventuelle Baumängel protokolliert (und anschließend ergeht an den Unternehmer die Aufforderung, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beseitigen). Üblich sind die Rohbauabnahme und die Schlussabnahme. Letztere ist zugleich die Wohnbewilligung. Sie setzt eine Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegers voraus, dass alle Kamine / Schornsteine funktionstüchtig sind. Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistung.

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